Montag, 29. Januar 2018

The Sewing Oscars 2017: Teil 2/2

Die Rückblick LinkParty

Die liebe Nina von Vervliest und Zugenaeht ruft wieder zu ihrer tollen Sewing Oscar 2017 Aktion auf - hier nun mein zweiter Teil. 

In Teil 1 ging es u.A. um den besten Hauptdarsteller. Bei mir war´s so viel Text, dass ich meine Oscars in zwei Teile auf Teilen "musste".

07. Beste Kamera - die schönsten Bilder von eurem genähten Werk

 
Da muss ich leider (schon wieder) das Foto vom Weihnachtskleid 2016 zeigen, welches im Frühjahr entstanden es. Das Foto hat meine Schwester aufm Rückweg von ihrer Hochzeitskleidanprobe von mir gemacht. Somit hat das Foto auch so eine Erinnerung an einen ganz besonderen Tag.
 
08. Beste Visuelle Effekte - nach Belieben interpretierbar ;-)

Fotohintergrund: Spitzenmotiv
Fotohintergründer: blauer Fischgrät
und gelb/goldene Pfeile

Da möchte ich den Blick doch mal auf meine im letzten Jahr angeschafften Fotohintergründe lenken. Diese sind aufklebbare mit Wunschmotiv bedruckte Tapeten (bestellbar in der benötigten Länge), welche ich auf Kappa-Platten aufgebracht habe. Diese verwende ich inzwischen für alle flach liegenden Fotos z.B. Nähfortschritte etc. inzwischen habe ich sechs verschiedene Hintergründe von Spoonflower (Beispiel: gelb-goldene Pfeile), die mir mein Genähtes ins richtige Licht rücken. (@Nina, ich hoffe der kleine Ausflug in die Fotoecke ist okay).  

09. Bestes Kostümdesign - gibt es hier vielleicht leidenschaftliche Faschingsfans/Cosplayer/Steampunks? 
Der Mann und ich sind zwar immer wieder "im Mittelalter" unterwegs aber da haben wir in den letzten Jahren bereits unsere Gewandungen genäht - da kam 2017 nichts mehr dazu. 

10. Bester Dokumentarfilm - habt ihr ein tolles Tutorial im Bereich Kleidung nähen erstellt dieses Jahr?
Auch da kann ich leider nichts beitragen. Ich versuche meine Blogposts zu den genähten Schnitten möglichst ausführlich zu schreiben aber ein klassisches Tutorial gibt´s von mir bisher nicht. Ich freue mich immer über eure Rückmeldungen, wenn euch meine Posts weitergeholfen haben.

11. Goldene Himbeere (Anti Oscar) - der größte Reinfall - 


Da habe ich einen eindeutigen Kandidaten: die "Euler Bralette". Der BH war mein vorletztes Projekt im letzten Jahr und leider ein kompletter Misserfolg. Bei BHs ist der Nachteil, dass man erst am Ende wirklich abschätzen kann, ob das gute Stück tragbar ist oder nicht. Bei normalen Kleidungsstücken erkennt man das meinst schon viel früher (bzw. beim Probeteil). Bei BHs ist es bei einem neuen Schnitt jedes Mal ein Blindflug. Die Euler Bralette ist bei mir vom Cup her um Welten zu klein. Die wichtigen Bereiche werden nicht mit abgedeckt und das BH-Band viel zu weit. Das Teil ist in die Tonne gewandert.

Die anderen Teilnehmerinnen dieser schönen Aktion findet ihr bei Nina auf dem Blog. Vielen Dank nochmals an Nina für diese interessante Aktion.

Samstag, 27. Januar 2018

Morgenmantel-Sew-Along Teil 1: Ideensammlung

Heute geht es los mit dem Morgenmantel-Sew-Along. Infos, worum es dabei genau geht, findet ihr im Ankündigungsblogpost. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ich so viele positive Rückmeldungen zu meiner Sew-Along-Idee von euch bekommen habe. Dann legen wir doch mal los.

Heute im ersten Teil geht es um:

"Ideensammlung: Welche Schnittmuster kommen in Frage? Welche Stoffe?"

Ich würde mir eigentlich gerne gleich zwei Morgenmäntel nähen. Einen kuscheligen warmen für die kalte Jahreszeit und einen leichten luftigen für den Sommer.

Beim Thema Schnittmuster habe ich einen klaren Favoriten, aber ich möchte ich euch zunächst alle zum Thema passenden in Frage kommenden Schnitte aus meinem Fundus zeigen:

Der Ottobre Schnitt ist mir zu kastig.
Ich finde den Schnitt zu sehr uni-sex.

Der Burda Morgenmantel finde ich auch eher langweilig
und die beiden Seiten dürften sich ruhig mehr überlappen.
Das stört mich jetzt an meinem Kauf-Bademantel auch schon.
Auch wieder ein Burda Schnitt, dieses Mal wenigstens mit (Naht)-Taschen
und der Kragen sieht auch nett aus.
und dann habe ich noch einen Kimono - Schnitt gefunden.
So und hier ist er nun, mein Favorit - der V8888 Vogue Schnitt, in der langen Variante

Mein Herz schlägt eindeutig für den Vogue Schnitt. "Praktischerweise" benötigt der auch am meisten Stoff. Die kurze Variante 2,4m und die lange 2,9m. Bei meinen ausgesuchten hochwertigen Stoffen von der Eulenmeisterei ist das schon ne Hausnummer, aber ich habe vor, den Morgenmantel lange und häufig zu verwenden. Ich werde trotzdem mal schauen, ob ich bei meiner Körpergröße nicht auch mit weniger Stoff auskomme. Den Vogue Schnitt habe ich letztes Jahr bei der AnNäherung Bielefeld mitgenommen. Vielen Dank an die Spenderin.

Infrage kommende Stoffe:

Ich hatte mir die folgenden Stoffproben bei der Eulenmeisterei bestellt:

In der oberen Reihe ein "Teddy" von Albstoffe (linke/rechte Stoffseite),
in der Mitte ein Sweat von Lebenskleidung,
und unten ein Sweat von Chat Chocolat,
sowie für einen leichteren Sommer-Morgenmantel ein Birch Chambray
und ein Amandine Musselin
Ehrlich gesagt schwanke ich momentan noch bei der Stoffauswahl. Also, vom Flauschfaktor fände ich den oberen Albstoff-Stoff super, aber die rechte gestrickte Stoffseite spricht mich jetzt nicht so an.

Dann ist da ja noch der Sweat mit dem silbernen Stern, auch schön weich, aber was soll ich mit einem Sternen-Morgenmantel - passt das zu mir?

Von Anfang an sehr gut hat mir auch der Stoff in der Mitte mit dem weißen gewebten Muster gefallen. Dieser besteht aus einem dunkelblauen Strickstoff, welcher mit einem cremefarbenen zusammengestrickt (?) wurde. Rechts ist der Stoff dunkelblau und auf der linken Seite cremefarben. Durch die zwei Lagen hat der Stoff eine schöne Haptik und Dicke. So, das war´s auch schon mit den Stoffen für den Winter-Morgenmantel.

Bei dem Stoff für die Sommervariante bin ich mir auch noch nicht sicher - der Karostoff unten rechts gefällt mir irgendwie, was mich wundert, da ich bisher nichts mit Karo am Hut hatte. Schön an dem Stoff ist auch, dass er durch die Webung innen cremefarben ist mit grauem Karomuster, also das Gegenstück zu dem Stoff außen. Somit könnte ich bei dem Stoff beide Seiten als rechte Seite verwenden.

Ja, ja, die Entscheidung fällt mir nicht leicht. Vielleicht nähe ich auch erst Mal nur die Wintervariante, aber ob ich mich dann ohne Sew-Along jemals wieder aufraffen kann, um die andere Variante zu nähen?!

Genug gegrübelt, schauen wir doch mal was bei Euch auf der Liste steht:




Die nächsten Termine:

03.02.: Ich habe mich für einen Schnitt/Stoff entschieden
10.02.: Zwischenstand
17.02.: Finale: großes Schaulaufen der Morgenmäntel :-)

Donnerstag, 25. Januar 2018

Spätzle, Brezn und Näh-Blogs: Munich meets Stuttgart


Nachdem wir euch auf Instagram schon verraten hatten, dass wir (Sabine, Elsa , Melanie und ich) etwas für die Näherinnen im Süden planen, können wir euch jetzt endlich mehr erzählen.

In den vergangenen drei Jahren gab es das Nähbloggerinnentreffen in Stuttgart (2015, 2016 und 2017). Organisiert von Sabine, Elsa und mir. Parallel dazu hat Melanie von the Flying Needle Näh-Bloggertreffen in München (z.B. vergangenen Sommer oder vor kurzem am Starnberger See) organisiert.

Sie war es auch, die auf uns "Stuttgarterinnen" zugekommen ist und den Vorschlag hatte, dass wir doch mal ein gemeinsames Treffen organisieren könnten. Wie konnten wir da nein sagen?! Wir waren sofort Feuer und Flamme.


Also haben wir uns auf die Suche nach einer gut erreichbaren Stadt in der Mitte zwischen Stuttgart und München gemacht, die auch ein interessantes Ziel für Nähblogger darstellt, und so sind wir auf Augsburg gestoßen.

Für den 14.4. (Samstag) haben wir ein schönes Programm für euch überlegt. U.A. geht es zu einem Stofflagerverkauf und ins Textilmuseum.
Für die, die schon Freitags anreisen möchten, wird es ein gemeinsames Abendessen geben, und falls Interesse besteht, würden wir Übernachtungsvorschläge vorbereiten.

Weitere Details gibt´s nach der Anmeldung.  Hier geht´s zum Anmeldungsformular. 

Bei Fragen erreicht ihr uns über unsere Blogs/Instagram-Accounts oder per Email unter munichmeetsstuttgart@theflyingneedle.de.

Wir hoffen, dass euch unsere Idee genauso gut gefällt und freuen uns schon riesig auf euch.
Und noch eine Anmerkung: Auch ohne Blog seid ihr herzlich willkommen!

Samstag, 20. Januar 2018

Babygeschenke: Hose und Lätzchen

Ich habe mich mal wieder an Babysachen versucht: Für den Nachwuchs von Kunterkatha sind eine Hose und Lätzchen entstanden.


Für die Hose habe ich das Frida 2.0-Schnittmuster von Milchmonster genäht. Dieses hatte ich auch schon mal für mein Patenkind genäht. Dieses Mal jedoch in Größe 74.
Den Piratenstoff hatte ich während dem Nähwochenende von Anna (Zwergstücke) entdeckt und musste gleich an Kunterkatha denken. Den Piratenstoff finde ich einfach super süß. Als Kombistoff habe ich einen Rest eines curry-farbenen Jerseys verwendet.


Hose:
Schnittmuster: Frida 2.0 von Milchmonster
Material: Jersey

Fazit: süßer, schnell genähter Hosenschnitt

Anmerkung: Die fehlende Verlinkung zu Milchmonster ist Absicht - Details in diesem Post.


Da nur eine Hose doch etwas wenig ist, habe ich Mone (Berg-Werk) gefragt, was sie (als Mama) praktisch findet. Sie hat mir ein Lätzchenschnittmuster aus einem der Klimperklein-Bücher empfohlen, dieses hätte sich bei ihr bewährt.

Ich war zum Nähen bei ihr und hatte Jersey und Frottee dabei, aber sie meinte, dass Fleece für die Rückseite besser wäre als Frottee. Netterweise durfte ich von ihr Fleece verwenden und habe auch noch ihren Superhelden-Jersey anschneiden dürfen. Somit sind die Lätzchen eher ein Geschenk von uns beiden an Kunterkatha.

Lätzchen:
Schnittmuster: aus einem Klimperklein-Buch
Material: Jersey (Oberstoff), Untereseite: Frottee 1x, Fleece 2x

Fazit: sehr süßer Lätzchenschnitt und super schnell genäht. Bin jetzt mal gespannt, wie das Fazit von Kunterkatha bezüglich der Fleece- bzw. Frottee-Rückseite ausfällt.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Mein innig geliebter Tellerrock


Es gibt Kleidungsstücke, die wandern so schnell in meinen Kleiderschrank, dass irgendwie gar keine Zeit für Fotos ist. So geschehen auch bei diesem Tellerrock. Das war Liebe von dem Moment an, als ich die letzte Naht genäht habe - dabei ist an dem Schnitt nichts besonders. Es ist "nur" ein voller Teller mit Formbund und Taschen. Den Rock habe ich Anfang 2017 genäht, die tollen Fotos (bei denen ich mich gar nicht entscheiden konnte) hat Anna (zwergenstücke) im Sommer gemacht (vielen Dank dafür), und jetzt endlich, Anfang 2018, schreibe ich den Blogpost. So lange "Laufzeiten" gibts bei mir sonst überhaupt nicht.

Auf die Idee zu dem Rock kam ich durch das tolle Tragegefühl meines 2016er Weihnachtskleides, bei dem hatte ich mich nach Jahren endlich wieder an einen ganzen Tellers getraut und war positiv überrascht. Ich denke, das Problem an dem letzten Tellerrock (Mary Poppins) war, dass dieser aus billiger Seide und ohne Futter genäht war. Das machte keinen Spaß. Wohin gegen der Rock vom Weihnachtskleid dank des Futters wunderbar mitschwingt und beim Laufen tolle "wusch, wusch"-Geräusche macht.


Ich wusste genau, wie der Rock aussehen sollte, und so habe ich das Rockteil vom Weihnachtskleid (Butterick B5984), die Taschen vom Hollyburn-Rockschnittmuster (Sewaholic) und meinen Universal-Formbund verwendet.

Den Formbund hat mir vor inzwischen bestimmt x-Jahren "meine" Schneiderin für mich erstellt und seitdem verwende ich diesen gerne in Kombination mit bundlosen Rockschnittmustern.
Den Formbund hatte ich länger nicht mehr verwendet und war mir unsicher, ob der noch passt. Zur Sicherheit habe ich mit etwas weniger Nahtzugabe an der hinteren Mitte genäht, als der Reißverschluss drin war (wenn Paspeln im Spiel sind immer besonders tricky), habe ich gemerkt, dass der Rock einen Tick zu groß ist und nicht in der Taille bleibt. Jetzt darf der Rock eben ein bisschen tiefer sitzen (verglichen mit meinen normalen Taillenröcken).


Der Hollyburn-Rock, von dem ich die Taschen verwendet habe (Schnitt bereits dreimal genäht, Variante 1 mit gemusterten Taschen, Variante 2 + 3 etwas dezenter), ist kein kompletter Teller, und so haben die Taschen nicht zu meinem Rockschnittmuster gepasst. Das habe ich dann noch angepasst und heraus kam ein eher komisch geformtes Schnittteil. Ich war zunächst misstrauisch, ob das so passt. Aus Sorge, dass bei dem Tellerrock die Eingriffe zu klein sein könnten, habe ich diese in Richtung Mitte (also nicht nach unten) vergrößert. Am fertigen Rock kommt mir der Tascheneingriff zu groß vor - beim nächsten Mal mache ich diese wieder ein bisschen kleiner.

Den verwendeten Soft-Fischgrät hatte ich mir eigentlich für ein Kleid gekauft. Nun ist es ein Rock geworden - auch gut. Die Paspel habe ich wieder selbst hergestellt. Kaufen musste ich dann noch 1,5m Futter und den nahtverdeckten Reißverschluss.


Wie bei meinen Projekten üblich habe ich den Rock gefüttert. So kommt der Rock - rechnet man Oberstoff und Futter zusammen - auf stolze 3m Stoffverbrauch. Also, wenn jemand schnell sein Lager abbauen möchte - dem kann ich so ein Projekt nur wärmstens empfehlen.

Das Nähen ging wirklich fix - ist ja auch nix Exotisches an dem Schnitt. Sehr ungeduldig habe ich die zwei Tage "Teller-Aushänge-Zeit" (sicher ist sicher) abgewartet, bis der Saum sich gesetzt hatte. Finde es immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich sich Futter und Oberstoff ausdehnen.


Mit dem Weihnachtskleid als auch mit diesem Rock habe ich eine für mich neue Rocklänge eingeführt - nämlich bis knapp unters Knie. Bisher war es immer knapp überm Knie. Die "neue" Länge war zunächst ungewohnt, aber stimmig zu beiden Kleidungsstücken, und ich habe nicht das Gefühl, dass mich die Länge kleiner macht.

Einziger Wermutstropfen ist, dass mein Wintermantel (von 2015) für diese Länge zu kurz ist und die Röcke um ein paar cm unten raus schauen. Das finde ich nicht soooo schön, deswegen wird der nächste Mantel (hoffe auf einen Wintermantel-sew-along 2018 *winke rüber zum MeMadeMittwoch*) länger werden. Die taillenkurze Jacke vom Wintermantel-Sew-Along 2016 passt hingegen sehr gut dazu - eignet sich nur eben nicht für den kalten Winter.


Schnitt: bereits fürs Weihnachtskleid angepasster Rockteil von Butterick Schnitt B5984 Variante C, eigener Formbund, Taschen von Hollyburn (Sewaholic)
Material: Soft-Fischgrät aus Polyester+Wolle (Frau Tulpe), Futter, nahtverdeckter Reißverschluss, Einlage (alles ausm lokalen Nähgeschäft), Paspel (selbst erstellt)
Änderungen: Taschen hinzugefügt - dabei den Eingriff vergrößert, keine Naht in der vorderen Mitte des Rockteils
 Fazit: Ich liebe diesen Rock - am liebsten würde ich ihn ständig tragen. Beim nächsten würde ich den Bund anpassen, so dass der Rock in der Taille bleibt.


Infos zum Oberteil:
Schnitt: Nettie von Closet Case Files, Variante mit Scoop Front und High Back
Material: Viskosejersey, Baumwolle, Druckknöpfe, durchsichtiges Framiltonband
Änderungen: Ärmel gekürzt, Rückenteil mit Mittelnaht und Hohlkreuzanpassung.
Fazit: Ich liebe diesen Schnitt. Inzwischen habe ich mind. 15 Stück und den Schnitt zu einem Trägerbody abgewandelt

Dienstag, 16. Januar 2018

Nettie-Bodysuit Patternhack: Trägerbody



Ich bin ja stolze Besitzerin von inzwischen über 15 Nettie Bodys. In Kombination mit Röcken gibt es für mich (bisher) keinen geeigneteren Schnitt. Das Shirt bleibt rein gesteckt, es kann nichts raus rutschen und man ist immer schön warm eingepackt und es kann von unten nicht kalt rein ziehen.

Deswegen fand ich es bisher immer sehr schade, dass ich mir dieses eingepackte Gefühl bei Kleidern immer fehlt. Besonders jetzt in der kalten Jahreszeit. So kam ich auf die Idee ein Träger-Shirt mit dem Nettie Bodysuit zu kreuzen.

Vor kurzem kamen yacurama (Blog: minimale extravaganz) und ich zufällig darauf, dass sie auch gerne ein Trägerbody hätte. Was liegt da näher als dass wir uns zusammen tun und wir uns zusammen Träger-Bodys nähen. 

Wie es der Zufall wollte hatte ich an unserem gemeinsamen Näh-Tag vormittags mein erstes Unterkleid genäht. Bei diesem gefällt mir besonders der obere Teil. So kam ich auf die Idee für meinen Träger-Body die beiden Schnittmuster zu kombinieren.

Ich habe mein (inzwischen mehrmals angepasstes) Nettie Schnittmuster nochmal abgepaust und habe daran das Oberteil des Butterick Unterkleidschnittes gebastelt. Das ging schneller als ich gedacht habe.


Da ich mir nicht sicher war, ob mein Experiment gelingt habe ich erst Mal nur restliches Material abgebaut. Aus dem Bambusjersey habe ich bereits ein Daheim-Shirt (nicht verbloggt) genäht.

Das Nähen war dann kein großer Aufwand. Im Vergleich zum normalen Nettie Body kamen noch dazu: Falzband annähen (yacurama hat dehnbare Paspel verwendet) und BH Träger annähen.
Insgesamt näht sich der Schnitt sehr schnell und ich werde mich sicherlich noch weitere Varianten nähen. Ich brauche auf jeden Fall noch einen in dunkelblau und einen in weiß. Dann könnte ich sogar mal meine (Kauf)-Träger-Shirts (die inzwischen schon betagt sind) austauschen.

Die Beinausschnitte sind gecovert

Schnittmuster: Oben Butterick B6031 unten Nettie Bodysuit(Closet Case Patterns)
Material: Alles Reste: Bambusjersey (Mitbringsel aus Schottland), Falzgummi (Wien2002), Träger + Ringe und Schieber (Sewy)
Änderungen: siehe Text
Fazit: Bin sehr begeistert, von dem Trägerbody und ich frage mich, warum ich mich dem Schnitt nicht schon früher gewidmet habe. @Yacurama: vielen Dank für den Anstoß.

Samstag, 13. Januar 2018

#2018DIYdontbuy - Januar: Mein dunkles Geheimnis


Lisa von mein Feenstaub hat sich für dieses Jahr ein tolle Jahreschallenge vorgenommen. In ihrer #2018DIYdontbuy Aktion geht es darum dieses Jahr möglichst keine (bis auf ein paar Ausnahmen) Kleidung zu kaufen und so bewusster im Umgang mit dem Konsum zu werden.  Es gibt dazu einen ausführlichen Blogpost mit  Infos zur Aktion und die Themen der nächsten Monate.

Nun zum Januarthema:
Ab jetzt! #2018DIYdontBuy – ich bin dabei!
....  Erzähle von dir und stell dich vor – warum ist dir das Thema ein Anliegen? Wie hast du dich zur Entscheidung durchringen können? Wie lange nähst du schon? Wie schätzt du dein Nählevel ein? Wo siehst du dich Ende des Jahres nähtechnisch? Was denkst du, wie sich deine Einstellung zu Konsum ändern wird?
Für die, die mich noch nicht kennen und die über die Aktion auf meinem Blog gelandet sind:
Mein Name ist Muriel und ich blogge hier seit 2011. Meinen Nähinterview-Podcast „Nahtzugabe5cm“ gibt es seit 2014 und im letzten Jahr kam dann noch die kleine Podcast-Schwester „Zwischen Nadel & Faden“ dazu.


Mit dem Nähen habe ich 2010 wieder angefangen und seitdem nicht mehr aufgehört. Mein Nähfokus lag von Anfang an auf Kleidung für mich und je mehr ich nähtechnisch gelernt habe, um so weniger wurde mein Bedürfnis mir Kleidung zu kaufen.

Für diese Aktion habe ich mir Gedanken gemacht, wann ich mir zuletzt etwas gekauft habe – es sind bestimmt ein paar Jahre (außer Socken, Stumpfhosen und Schuhen). Nach und nach sind die Kaufsachen aus meinem Kleiderschrank verschwunden und sind entweder bei meiner Schwester eingezogen oder haben ihr zweites Leben im SecondHand begonnen.
Bei mir war dies ein schleichender Prozess, ich habe mir nicht aktiv vorgenommen, nichts mehr zu kaufen.
Es hat sich mit der Zeit so ergeben, dass ich in den Kleidungsläden immer unzufriedener mit dem Angebot, der Qualität und den Größen war. Als kleine Frau (1,53m) waren immer alle Sachen zu lang - Oberteile, Röcke, Hosen und Kleider. Nichts passte wie es sollte. Bevor ich selber genäht habe, dachte ich immer Kleider sind nichts für mich, das sah immer "bescheiden" aus. Bis ich drauf kam, dass das Problem war, dass nicht nur meine Beine kürzer sind als von der Kleidungsindustrie angenommen sondern auch mein Oberkörper. Eine meiner Entdeckungen an mir war dann meine Taille. Die gab es früher nicht, einfach weil alle Kleidungstücke, die tailliert waren immer auf der Hüfte hingen, was nicht wirklich gut aussah. Seit ich selber nähe, habe ich eine Taille :-).  Außerdem hat mich das Angebot in de Läden eingeschränkt. Durch das Nähen bzw. durch die großartige weltweite Nähcommunity wurde mein Blick Mode wesentlich breiter und mein Kleidungsstil wurde dadurch nachhaltig geprägt (also Danke an euch tollen Nähbloggerinnen da draußen).  Dass ich mal einen Petticoat als „Alltagskleidungsstück“ ansehen, hätte ich früher nie gedacht.

Am Anfang meiner Nähzeit hab ich noch gemeint, "T-Shirts und so Standardsachen werde ich nicht selber nähen, da spar ich mir die Zeit“. Inzwischen bin ich zum einen um einiges schneller geworden (wenn die Zeit rechne - in die Stadt fahren, Shirt suchen, anprobieren und wieder heimfahren), hab ich in der Zeit ein Shirt aus einem meiner Jerseystoffe genäht (Standardschnitt ohne Firlefanz) – abgesehen, dass T-Shirts inzwischen nicht mehr zu meiner Standardgarderobe gehören und zum anderen habe ich so die Möglichkeit mir qualitativ bessere Materialn zu kaufen. Inzwischen nähe ich auch meine Unterwäsche (BHs und Co.) selber – es sitzt einfach besser, wenn die Kleidung für mich gemacht ist.

BH passend zum Hochzeitsgastkleid
(BH-Blogpost kommt demnächst)

Außerdem habe ich so die Möglichkeit langlebigere Kleidung zu nähen. Bei der Auswahl der Stoffe und Materialien ist es mir ein großes Anliegen, dass ich auf hochwertige Materien setze. Für billige Stoffe, die sich schnell auflösen, Pillen etc. sind mir sowohl mein Geld als auch meine Zeit zu schade. Am Anfang musste ich erst mal lernen, wie ich solche Stoffe erkenne. Inzwischen klappt das mit den langlebigen Kleidungsstücken sehr gut.

Nun zu meinem dunkles Geheimnis:

Aber auch bei mir gibt es einen dunklen Fleck - in einem Bereich habe ich bisher meine Kaufkleidung nicht abgelöst und das sind meine Klettersachen (bzw. Boulderkleidung). Inzwischen gehe ich leider nur noch unregelmäßig zum bouldern und da habe ich bisher nicht die Motivation gefunden mir dafür etwas zu nähen. Jedes Mal wenn ich dort bin ärgere ich mich aber darüber, wie schlecht (verglichen mit selbst genäht) die (inzwischen uralte) Hose sitzt, das T-Shirt könnte längerer sein etc. Habe mir versprochen, wenn ich es schaffe wieder regelmäßig in die Halle zu gehen, darf ich mir ein Outfit nähen. Habe auch schon ein paar Ideen. Mal sehen, ob ich das in diesem Jahr schaffe im Rahmen der #2018DIYdontbuy Aktion schaffe, diesen "Schandfleck" aus meinem Kleiderschrank zu entfernen.

Ach ja, drei Fragen von Lisa sind noch übrig:
Wie schätzt du dein Nählevel ein? Wo siehst du dich Ende des Jahres nähtechnisch?

Vom Nählevel her würde ich mich als erfahrene Kleidungsnäherin bezeichnen und dennoch lerne ich immer wieder Neues. Das finde ich sehr spannend (z.B. handrollierte Säume). Nähtechnisch habe ich für dieses Jahr keine konkreten Pläne – das entwickelt sich einfach mit meinen Nähprojekten – die auch sehr spontan angehe.

Was denkst du, wie sich deine Einstellung zu Konsum ändern wird?

Ich möchte versuchen, wie auch im letzten Jahr, nur Stoff zu kaufen, den ich wirklich brauche und der für konkrete zeitnahe Projekte gedacht ist. Ausnahme sind Mitbringsel von Reisen und Nähbloggertreffen. Da habe ich immer gerne Erinnerungen dran aber auch da werde ich versuchen, nur benötigte Stoffe zukaufen. Seit letzten Jahr verwende ich die Cora App (iOS App) um mein Stofflager an Kleidungsstoffen zu katalogisieren. Der Überblick tut mir gut und mein Ziel wäre es am Ende des Jahres auf ein Lager von ca. 80m zu kommen (nch weniger wäre natürlich noch besser). Aktuell bin ich bei 115m. D.h. es müssen 35m weg. Mal sehen, ob das klappt. Da ich auch bei der #12MeMade Aktion mitmachen und so regelmäßig abliefern „muss“ – habe ich zumindest schon mal eine gute Grundlage gelegt.

und was sind eure Pläne für 2018?

Donnerstag, 11. Januar 2018

The Sewing Oscars 2017 - ich bin auch dabei (Teil 1/2)

Die Rückblick LinkParty

Die liebe Nina von Vervliest und Zugenaeht ruft wieder zu ihrer tollen Sewing Oscar 2017-Aktion auf. 
Also schauen wir mal zurück auf mein Nähjahr 2017:

01. Beste/r HauptdarstellerIn - das liebste bzw. am häufigsten getragene Kleidungsstück

Da habe ich drei zur Auswahl: das 2016er Weihnachtskleid sowie der Webstoff Jumpsuit. Wobei ich das Stuttgarter Nähbloggerinnentreffen Kleid auch sehr häufig getragen habe. Entschieden habe ich mich für das Weihnachtskleid 2016. Leider sieht man dem Kleid inzwischen an, dass es häufig getragen wurde. Hoffe es bleibt mir noch einige Zeit erhalten.


02. Beste/r NebendarstellerIn - das am besten zu kombinierende Kleidungsstück

Ich habe extra nochmal alle Blogposts von 2017 überflogen und musste feststellen, ich habe kein einziges kombinierbares Teil genäht. Im letzten Jahr lag mein Fokus auf Kleidern, Jumpsuits sowie Unterwäsche. Röcke bzw. Hosen, die eine Kombination erfordern, trage ich inzwischen eher seltener. Meine Kleider/Jumpsuits sind mir lieber. Je nach Jahreszeit mit Bolero-Jäckchen kombiniert, aber da bin ich schon länger mit ausgestattet, da gab´s 2017 noch keinen neuen Bedarf.

03. Beste Regie - die aufwändigste Verarbeitung bzw. die technischste Herausforderung

Rückblickend betrachtet hatte ich letztes Jahr zwar ein paar neue Techniken gelernt, z.B. den handrollierten Saum für das Seideneinstecktuch zur Schwesternhochzeit, aber eine wirkliche technische Herausforderung war nicht dabei. Als aufwendigste Verarbeitung würde ich mein Film- und Serien-Sew Along Kleid sehen. Ich habe ein Kleid aus der BBC-Serie "Call the Midwife" nachgenäht. Es war mein erstes Hemdblusenkleid. Es ist komplett gefüttert (oben Batist, unten Futter), zu den normalen Taschen kommen noch kleine durch eine Paspel verdeckte Taschen über der Brust. Da das Oberteil von Yacurama für mich erstellt worden war, gab es keine Anleitung und ich war schon stolz auf mich, dass ich das ohne Probleme hinbekommen habe.


04. Bester Schnitt - das Lieblingsschnittmuster 

Für mich war das definitiv der trägerlose BH Schnitt - "Esplanade Bra". Endlich habe ich gut sitzende trägerlose BHs ohne "klebende" Silikonstreifen - dies ermöglicht mir, ganz neue Schnittmuster zu nähen (so z.B. das unten gezeigte schulterfreie Kleid).
Ich habe im letzten Jahr davon vier Varianten genäht: erste Version, "Sträflingsmodel", den schwarz-weiß-roten (auf dem Bild) und einen passenden zum kirchlichen Hochzeitsgastkleid (dieser ist noch unverbloggt).



05. Bestes Drehbuch - die beste Anleitung bzw. das beste Ebook

Okay, das ist schwer. Mir bleibt eher in Erinnerung, wenn die Anleitung Murks war, aber die guten bleiben mir nicht im Gedächtnis. Von einer Anleitung erwarte ich einfach, dass sie umsetzbar ist. Eines dieser Schnittmuster war das Oberteil von Simplicity 1418 (Rockteil habe ich nicht verwendet). Das Nähen ging ohne Probleme und die Verarbeitung der versteckten Gummibänder, um die "Ärmel" in Position zu halten, hat mir gut gefallen.




06. Ehrenoscar - das schönste für jemand anders genähte Kleidungsstück 

Das ist definitiv das Standesamtkleid für meine Schwester. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass sich mich gefragt hat, ob ich das für sie machen würde. Es hat mich auch so manche Träne gekostet, aber das war es wert.
Die anderen Nähprojekte rund um die Hochzeit findet ihr unter dem Label "Schwesternhochzeit".


Von mir gibt es demnächst dann noch den zweiten Teil mit den restlichen Kategorien. Die anderen Oscar-verleihenden Näherinnen findet ihr bei Nina auf dem Blog.

Vielen Dank an Nina für diese schöne Aktion.

Montag, 8. Januar 2018

Zwischen Nadel und Faden Episode 5: 12xMeMade und weitere Sew-Alongs


Um was sollte es in einer Januar-Folge auch anders gehen als um Sew-Alongs und Näh-Challenges fürs ganze Jahr. Chrissy und ich haben uns zusammengetan und stellen euch ein paar der Aktionen vor.

Zuallererst natürlich die tolle Idee zu 12x Memade von Chrissy. Ein Jahr gemeinsames Werkeln, egal ob nähen, häkeln, stricken etc. Hauptsache, ihr macht etwas für euch selbst.

Links zu dieser Episode:
In den nächsten Tagen gibt es dann auch wieder "richtige" Podcastfolgen für euch. Ihr müsst euch nur noch ein wenig gedulden.

 
Hier sollte ein Player angezeigt werden, 
falls nicht, bitte den Post über meinen Blog direkt aufrufen, dem Downloadlink,
via iTunes  oder einer Podcatcher App für Android / Windows Phone  (hier der RSS-Link für eure mobilen Geräte)
Music "Goodwill Cowboys Ride Again" by Michael Chapman & The Woodpiles (modified by Muriel)
Available on the Free Music Archive under CC BY-NC 3.0 license
 Vielen Dank an Chrissy (Chrissys Nähkästchen) für ihre Arbeit mit dem Schnitt dieser Podcastfolge. 

Weitere Infos rund um dem Nahtzugabe5cm- und dem "Zwischen Nadel & Faden"-Podcast findet ihr auf meiner Podcast-Seite.
Und jetzt bin ich gespannt, wie Euch diese Folge gefallen hat.

Wenn Euch mein Podcast gefällt, würde ich mich freuen,
wenn ihr das Podcastlogo mit Verlinkung mit auf Euren Blog nehmt.
Vielen Dank.
"Ich höre den Podcast von Nahtzugabe5cm.de"

Sonntag, 7. Januar 2018

Morgenmantel-Sew-Along: Ankündigung



Vor kurzem hatte ich euch gefragt, ob ihr Lust auf einen Morgenmantel-Sew-Along hättet. Ich habe mich sehr über eure positiven Rückmeldungen gefreut und jetzt "müssen" wir wohl zusammen Morgenmäntel nähen. Ich danke euch schon mal für die Motivation, dass wir das gemeinsam angehen.

Ein paar von euch hatten hier aufm Blog bzw. bei Instagram (Link zu dem Post) angemerkt, dass Ende Januar zeitlich besser passen würde. Dann machen wir das doch.

27.01.: Ideensammlung: Welche Schnittmuster kommen in Frage? Welche Stoffe?
03.02.: Ich habe mich für einen Schnitt/Stoff entschieden
10.02.: Zwischenstand
17.02.: Finale: großes Schaulaufen der Morgenmäntel :-)
 
Die Linkliste wird jeweils ein Woche geöffnet sein.

So, jetzt freue mich auf unseren gemeinsamen Sew-Along.
Das Logo dürft ihr gerne für euren Blog/Instagram verwenden.

Freitag, 5. Januar 2018

12x MeMade - ich bin auch dabei


Meine liebste Chrissy organisiert dieses Jahr eine ganz besondere Aktion - nämlich die "12x MeMade"-Challenge.

Ich zitiere sie mal:
Im neuen Jahr möchte ich gerne einmal im Monat etwas für mich nähen. Mit Plan und Struktur. Bisher habe ich immer spontan vor mich hingewerkelt und dann meist nur mir schon bekannte Schnitte umgesetzt. Das würde ich gern ändern und wieder mehr neues ausprobieren. Da kam mir die Idee einer kleinen Challenge, jeden Monat ein neues Kleidungsstück nach einem (neuen) Schnittmuster. Habt Ihr Lust mir dabei Gesellschaft zu leisten? Gemeinsam werkelt es sich doch am schönsten!

Für mich passt diese Aktion hervorragend zu meinen Nähgewohnheiten, da ich ja das ganze Jahr über am Nähen bin und zum überwiegenden Teil auch nur für mich selbst. Ich freue mich schon auf den Austausch mit Euch in den Blogs und bei Instagram.

Mein Plan für Januar:

Ein Kleid mit Prinzessnähten und Tellerrock

endlich nochmal ein Webstoff-Jumpsuit
(meine erste Version von 2016 liebe ich nach wie vor)

Sowie dann noch ein paar kleinere, weniger zeitaufwändige Projekte: Unterkleider (eines habe ich schon genäht, aber ich habe da immer noch Nachholbedarf) und was auch schon lange in meinem Kleiderschrank fehlt - Trägerbodys. Bin gespannt, ob das so klappt.

Die anderen Teilnehmerinnen findet ihr auf Chrissys Blog bzw. auf Instagram unter #12xMeMade.

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