Sonntag, 27. November 2016

Machwerk - mein erster Taschennähkurs

Gestern Morgen war mein erster Machwerk Taschennähkurs. Diesem habe ich seit dem Podcast-Interview mit Frau Machwerk entgegen gefiebert.
Der Kurs fand im "kleinen Stern" in Heidenheim statt. Evas Laden kannte ich bisher nur durch ihren gut ausgestatteten Dawanda Shop und war völlig geplättet, welche Schätze noch zusätzlich im Laden schlummern. Falls ihr mal in der Nähe seid, müsst ihr unbedingt mal vorbei schauen. 

meine neue Tasche in den Farben Flaschengrün und Dunkelblau

Zusammen mit einer guten Freundin ging es schon am Abend vorher los und wir haben wegen der langen Fahrtzeit eine Nacht in Heidenheim verbracht.

Ich war mir nicht sicher, welchen Schnitt ich im Kurs nähen wollte. Fest stand, dass ich auf jeden Fall eine Ledertasche machen wollte. Dafür hat Martina verschiedenfarbige Leder mit zum Kurs gebracht. Das hatte allerdings den Nachteil, dass wir außer dem Schnittmuster für den Kurs nichts vorbereiten und alles erst im Kurs zuschneiden konnten. Ich hatte mir verschiedene Baumwollstoffe mitgebracht und einer meiner gut gehüteten Tula-Pink-Stoffe ist es dann geworden. Die Farben der beiden verwendeten Leder in flaschengrün und dunkelblau finden sich in dem Motiv wieder. Dazu habe ich dann im Laden u.A. noch die Reflektorpaspel, Reißverschluss, verschiedene Einlagen und einen einfarbigen türkisen Baumwollstoff für das Futter der aufgesetzten Innentasche und der großen Reißverschlussinnentasche gekauft.

Aber welcher Schnitt sollte es werden? Seit langem liebäugle ich mit der Arya, die jedoch in nur Leder auf mich etwas langweilig wirkt. Bei dem gemeinsamen Ausflug ins Miedermuseum vor ein paar Monaten hatte Martina ihre türkisfarbene Ewa dabei. Die Tasche ging mir seither nicht mehr aus dem Kopf. War mir jedoch unsicher, ob der Schnitt was für mich ist, da die Tasche nicht über einen Hauptreißverschluss verfügt, sondern über einen Magnetverschluss und innen eine große Reißverschlusstasche. Bei der "Anprobe" der von Martina mitgebrachten Modelle stand für mich dann schnell fest - ja, ich möchte eine Ewa. Zusammen mit meiner Freundin haben wir uns für die gleiche Lederkombination und den Schnitt entschieden. Sie hat die größere Variante genäht, ich die kleinere.

vordere Reißverschlusstasche
Insgesamt waren wir zu sechst in dem Kurs. Eigentlich wäre noch Dana (cutiecakeswelt) dabei gewesen, aber leider konnte sie kurzfristig nicht - das war sehr schade. Die anderen vier Teilnehmerinnen kannten sich bereits von anderen Machwerk-Kursen. Trotzdem hatten wir beiden Neuen nie das Gefühl außen vor zu sein. Die "alten Hasen" haben uns "Taschennäh-Frischlinge" zusätzlich zu Martinas Tipps noch mit ihren persönlichen Tipps und Tricks versorgt.

Reißverschlussfach (innen)
Worüber ich mich etwas geärgert habe war, dass ich sowohl meine Rollschneider als auch das Stylefix daheim gelassen hatte. An die Rollschneider hab ich noch gedacht, dachte aber, dass ich mal wieder zu viel mitschleppe und es diese wie im anderen Kurs (BH-Nähen bei Sewy) vor Ort gibt. So bekamen wir netterweise die Rollschneider der anderen Teilnehmerinnen geliehen ... und das ein oder andere Stück Stylefix.

aufgesetzte Innentasche
Dank der guten Unterstützung durch Martina war das Leder nähen überhaupt kein Problem und lief erstaunlich stressfrei. Meine Freundin und ich haben doch recht lange für unsere Taschen gebraucht. Die anderen hatten ihre Stoffe und Leder schon im Vorfeld zur Hand und konnten daheim schon zuschneiden und die ersten Nähte nähen. Jetzt, wo ich den Schnitt einmal genäht habe, würde ich das wahrscheinlich beim nächsten Mal auch so machen. Vorausgesetzt, ich hätte das Leder zum Farbabgleich vorher zur Hand.

Ewa-Tasche von hinten

Unser Glück war, dass Martina sowie auch Eva uns nach dem offiziellen Nähkurs-Ende noch haben werkeln gelassen und so konnten wir am Ende mit zwei fertigen Taschen den Laden zu später Stunde verlassen. @Martina und Eva: sorry, nochmal, dass wir so überzogen haben und danke für Eure Geduld.

Die Anleitung zum Ewa Schnittmuster ist gut bebildert und gut beschrieben. Trotzdem habe ich mir heute Morgen noch zwei Seiten handschriftliche Tipps und Tricks zum Leder nähen im Allgemein sowie Kniffe für dieses Schnittmuster aus dem Gedächtnis aufgeschrieben.

Tasche von vorne
Jetzt nähe ich schon einige Jahre und bin immer wieder positiv überrascht, wie einfach "Näh-Angstgegner" eigentlich sind, wenn man sich ihnen (mit Hilfe) stellt.
Ich bin unheimlich fasziniert davon, dass ich eine Ledertasche nähen kann, die so von außen gar nicht nach "selbst genäht" aussieht. 

Vielen Dank an Martina für diesen tollen Tag. Ich habe sehr viel gelernt. Vielen Dank auch an Eva vom kleinen Stern, die uns über den ganzen Tag so gut mit Essen, Trinken und Material versorgt hat.

Ich bin mir sicher, ich komme wieder. 

Muriel

Dienstag, 22. November 2016

Weihnachtskleid Sew Along 2.Teil - Die Entscheidung ist gefallen

Am Wochenende ging es schon wieder weiter mit dem zweiten Teil meines geliebten Weihnachtkleid-Sew-Alongs. Dieser Sew Along wird jährlicher in der Vorweihnachtszeit vom MeMadeMittwoch Blog veranstaltet. In meinem Post von letzter Woche könnt ihr nachlesen, welche Kleider bei mir in den letzten Jahren entstanden sind.

Beim ersten Treffen hatte ich noch die Qual der Wahl welchen Schnitt ich verwende. Dank eurer Hilfe habe ich mich für Schnitt Nr. 3 entschieden. Mein persönlicher Favorit ist immer noch das "Chrissy"-Kleid (Nr. 4) aber ich glaube für das bringe ich auch mal ohne Sew-Along die Motivation auf.

Diese Schnitte standen in Teil 1 zur Auswahl.
In den vergangen Tagen habe ich den Schnitt abgepaust. Der Rockteil besteht aus einem kompletten Teller. Hatte ich seit meinem Mary-Poppins Rock (2012) keinen mehr. Den Poppins-Rock musste ichinzwischen leider dem billigem Seidenstoff aussortieren.
Eigentlich hätte ich zu wenig Stoff um das Kleid mit Ärmeln zu nähen. Dadurch, dass ich so klein bin, konnte ich das Rockschnittteil um ganze 23cm kürzen und schon passen alle Schnittteile auf den Stoff. Für den Schnitt sind eigentlich keine Taschen angedacht aber was soll ich mit einem Kleid ohne Taschen?! Dafür habe ich auf meinen bewährten Nahttaschenschnitt von Butterick zurückgegriffen. Bei dem musste ich nur die obere Kante an die Kante vom oberen Rockteil anpassen. 

In meinem Stofflager habe ich einen schönen gewebten Baumwollstoff mit Wollanteil gefunden (Siehe Bild unten). Den Stoff hatte ich letztes Jahr bei einem Mittelalter Festival gekauft. Eigentlich sollte daraus ein historisch angelehntes Kleid werden, nun wird es ein Weihnachtskleid.  Der Stoff fällt wunderbar weich und ist trotzdem nicht zu dünn. Der Fall hat mich allerdings, was das Probeteil angeht, vor eine Herausforderung gestellt. Mein normaler Probestoff geht eher in die Richtung normale Baumwolle und fällt nicht annähert so weich, wie der geplante Stoff. Ganz hinten in der Ecke hab ich noch einen sehr weichen Probestoff gefunden. Den habe ich nun bis zum letzten Stückchen verbraucht.


Werde beim Probeteil sowohl die ärmellose Variante als auch den kurzen und den langen Ärmel testen. Mal sehen, was mir am besten gefällt. Ja, im letzten Teil hab ich geschrieben, dass ich keinen Ärmel will. Jetzt bin ich  doch neugierig geworden. Der Ärmel zu dem Schnitt hat einen Abnäher oben in der Armkugel als auch am Ellenbogen. Das ist mal etwas anders.
Aktueller Stand: links oben = Oberteil, rechts unten = Stoff
Wegen der "Klappen" am Vorder- und Rückteil und dem "Shoulder Strap" unterscheidet sich die Nähreihenfolge von normalen Kleiderschnitten und ich muss sogar mal die Anleitung verwenden :-) .

Inzwischen habe ich das Oberteil, die Ärmel und den Rockteil des Probekleides zusammen genäht.
Als nächstes muss ich die Einzelteile zusammen nähen und dann mal sehen, was geändert werden muss.
Der erste Eindruck von den Ärmeln ist gar nicht gut. Ich glaube die Armkugel ist zu groß und ich kann den Arm nicht wirklich gut heben aber jetzt erst Mal abwarten wie es im angenähten Zustand dann ist.

Auch Material muss ich noch besorgen. Noch fehlen mir Batist als Oberteilfutter, Futterstoff für den Rock und der Reißverschluss. Momentan sieht es so aus als würde ich sogar mal einen Schnitt OHNE Paspel nähen. Das ist bei mir eine Rarität aber ich glaube das wäre bei den Klappen doch etwas zu viel des Guten ... obwohl in den Prinzessnähten am Oberteil könnte das nett aussehen. Was denkt ihr?

Die anderen fleißigen Weihnachtskleidnäherinnen findet ihr auf dem MeMadeMittwoch Blog.

Muriel

Donnerstag, 17. November 2016

Es geht wieder los mit dem Weihnachtskleid-Sew-Along (Teil 1)


Es gibt einen Sew-Along, dem fiebere ich das ganze Jahr entgegen - das ist der Weihnachtskleid-Sew-Along, veranstaltet vom MeMadeMittwoch-Blog. Die Linkliste zum ersten Teil schließt in ein paar Stunden und inzwischen haben sich schon über 100 Mitstreiterinnen eingetragen - wow.

Ich habe das Glück, dass ich seit dem ersten Mal immer dabei sein konnte. Dieses Jahr allerdings ist es anders für mich. Es ist das erste Jahr ohne meine geliebte Oma und meinen Lieblingsonkel. Mit denen wurde immer gefeiert und beide haben sich immer über das extra fürs Familienfest genähte Kleid gefreut und im Vorfeld mitgefiebert, ob ich es wirklich zeitlich schaffe. Die beiden werden mir dieses Weihnachten sehr fehlen und so schwingt für mich ein bisschen Wehmut beim diesjährigen Kleid mit.

Aber ihr seid ja nicht da, um meine wehleidige Stimmung abzubekommen, sondern wollt sehen, wie meine Kleider die letzten Feiertage aussahen:

2011: Korsagenoberteil und Rock

2012 -Etuikleid mit Raffung
Inzwischen aussortiert, da die billige Seide nichts war.

2013 - in Blau-Rot
Jetzt fällt mir auf, dass ich das Kleid länger nicht mehr gesehen habe,
muss es suchen.

2014 - Tulla-Pink-Raglan-Grummel-Kleid
Inzwischen auf den Ändern-Stapel gewandert - wird ein Rock.
2015: Oma Gedenkkleid
Das Andenkenkleid habe ich auf der geerbten 60er Jahre Nähmaschine genäht.
So, und jetzt die große Frage: Was für ein Kleid wird es dieses Jahr? Ich habe für mich festgestellt, dass Kleider mit 3/4 bzw. langen Ärmeln bei mir nur bedingt funktionieren, da ich diese nur trage, wenn es kalt ist und die Kleider den Rest des Jahren ungenutzt im Schrank hängen. Deswegen bevorzuge ich ärmellose Kleider sowie Kleider mit kurzem Ärmeln, welche ich in der kalten Jahreszeit mit Jäckchen tragen kann und wenn´s wärmer ist ohne.

Als im letzten Monat der Burda Style Lena Honschek Schnitt raus kam, war ich gleich Feuer und Flamme. Das Kleid mit dem Herzausschnitt und dem Tellerrock ist einfach klasse und dennoch habe ich mich jetzt gegen den Schnitt entschieden. Zum einen bin ich mir sicher, dass ich den auch so nähen würde und die Motivation des gemeinsamen Nähens deswegen nicht brauche, und zum zweiten möchte ich für den Sew Along mein Stofflager abbauen und so kommen nur Schnitte in Frage, für die ich genügend Stoff im Haus habe.

Zur Auswahl stehen:

  1.  V8996: Der Schnitt ist sehr raffiniert, da das Vorderteil in der vorderen Mitte ein Schnittteil ist und nur die unteren Seiten eingesetzt werden. In diesen vorderen Nähten verstecken sich auch die Taschen. Ich würde die kürzere Variante A nähen.
  2. B6241: Der Jerseyschnitt ist für mich eher untypisch, aber irgendwie komme ich seit der Veröffentlichung des Schnittes nicht davon los. Ich würde die Variante C mit dem Langarm nähen. (Ja, bei Jersey ist langärmelig für mich okay).
  3. B5984: Das Kleid mit den vom Freund betitelten "Briefkastenklappen" im Ausschnitt gefällt mir eben wegen dem außergewöhnlichen Ausschnitt sehr gut. Ich würde die Variante mit dem ausgestellten Rock nähen - ob ohne Ärmel oder mit den kurzen steht noch zur Frage.
  4. V8555: Ein Out-Of-Print-Schnitt, den ich beim letzten Out-of-Print-Sale von Vouge ergattert habe. Ein Kleid nach dem Schnitt habe ich schon daheim - das war ein nettes Geschenk von Chrissy, die ihr Kleid nicht mehr wollte und so durfte es bei mir einziehen. Ich liebe dieses Kleid und brauch unbedingt noch mehr Varianten davon. Auf Instagram habe ich es mal gezeigt:
Welches der drei Kleider gefällt euch am besten?

Die anderen Teilnehmerinnen findet ihr auf dem MeMadeMittwoch-Blog. Vielen Dank an Yvonne und Dodo für diesen ersten Teil des Weihnachtskleid-Sew-Alongs.

Muriel

Sonntag, 13. November 2016

Winter-Mantel Sew Along Teil 5: Das große Finale! Der Winter kann kommen.

Heute ist das Finale vom diesjährigen Wintermantel Sew-Along. Zusammen mit dem Weihnachtskleid-Sew-Along ist dieser Sew-Along für mich eine feste Größe in meinem Nähalltag.
Für mich ist es nun schon das dritte Jahr und zum ersten Mal bin ich am Finaltag fertig geworden und das obwohl diese Jacke sämtliche Nähenergie der letzten Wochen aus mir raus gesaugt hat. Dabei lag es überhaupt nicht am Schnitt. Im Gegensatz zu den letzten Jahren habe ich mich nicht an einem neuen Schnitt versucht sondern den Mantelschnitt Vogue V9040 vom letzten Jahr als Kurzjacke genäht. Hier Teil 1, 2,  3 und 4 des Sew-Alongs und so sieht das Ergebnis aus:
Meine neue Winterjacke *yeah*
Sie ist genauso geworden, wie ich mir sie mir vorgestellt habe. Mein Problem in den letzten Jahren war, dass ich keine passende (blaue) Jacke für meine ausgestellten Röcke hatte. Der Mantel vom letzten Jahr hat das Problem teilweise behoben, aber weil es eben ein Wintermantel ist, trage ich den nur wenn es richtig kalt ist. Meine neue Kurzjacke soll die Lücke nun schließen.

Mantel von innen. Blaue Paspel am inneren Beleg und
ein Hongkong Finish (deutscher Begriff?) am unteren Bund

Der untere Beleg war eigentlich gar nicht vorgesehen. Beim Nähtreffen gestern meinte Fr. minimale extravaganz, dass die Jacke doch recht kurz geraten wäre und ein Bund nicht schlecht wäre. Das passiert nun, wenn man denkt, man kann auf ein Probeteil verzichten. Die Idee mit dem Bund fand ich super und so habe ich auf die letzten Meter noch den Bund hinzugefügt. Die Nahtzugabe des Saumbunds habe ich mit Schrägband versäubert.


Das Einzige was ich für die Jacke kaufen musste waren die Druckknöpfe. Der Rest waren Reststücke vom letzten Jahr. Das nenne ich mal effektive Materialnutzung.

Im letzten Jahr habe ich den blauen Wollstoff von LottiKatzkowski für den Voguemantel geschenkt bekommen, dass ich daraus gleich zwei Stücke nähen kann, hätte ich nie gedacht. Vielen Dank liebe Lotti für dieses tolle Geschenk. Noch habe ich einen kleinen Rest übrig, mal sehen was daraus noch wird.

Schnitt: V9040 Ver. A in kurz
Material: hellblau mellierter Wollstoff (gekauft beim Bloggertreffen Stuttgart) für den Kragen, dunkelblaue Wolle (Geschenk von LottiKatzkowski), Windstopper/ Klimamembran (Funfabric), Gewebeeinlage von Vlieseline, Druckknöpfe 17mm 6x, Paspel, Schrägband aus Futter, Futter, Schulterpolster (PrettyWoman Leipzig), Ärmelfische (Stoff&Stil)
Änderungen: vom letzten Jahr übernommen + auf Taillenlänge gekürzt und Saumbund hinzugefügt
Fazit: auch im zweiten Jahr bin ich begeistert von dem Schnitt. Einziger Nachteil sind die fehlenden Taschen aber das ist bei der Länge nicht machbar. 

Details zum Projekt-BrotundButter-Rock findet ihr in diesem Post.

Vielen Dank an die MeMadeMittwoch Crew und ganz besonders an Karin (Dreikah) und Nina (kleidermanie) für diesen Sew Along.

Wollt ihr sehen welche fantastischen Mäntel dabei entstanden sind, dann schaut auf dem MeMadeMittwoch Blog vorbei.

Muriel

Dienstag, 8. November 2016

Winter-Mantel Sew Along Teil 4: Futter und letzte Schritte

Mein Plan: eine Kurzjacke
(Mischung aus beiden Schnitten)
Wir sind schon beim vorletzten Treffen des diesjährigen Winter-Mantel Sew Alongs.

Während ich im letzten Jahr einen Mantel genäht habe, werde ich dieses Jahr eine taillenkurze Jacken nähen. Es wird der gleiche Vogueschnitt V9040 wie im letzten Jahr nur als Kurzjacke. Hier Teil 1 ,2 und 3 des Sew-Alongs.

Meine Ergebnisse im Vergleich zu letzter Woche sind eher überschaubar aber es geht voran. Meine Motivation befindet sich nach wie vor im Keller. Ohne die zwei Nähabende in toller Gesellschaft wäre ich überhaupt nicht weiter gekommen.

Immerhin lässt sich inzwischen eine Jacke erkennen. Der Oberstoff ist bis auf den Kragen fertig. Die Ärmel liesen sich völlig problemlos einsetzen - das ist das Tolle bei Wollstoffen. Der Ärmel lässt sich vor dem Einnähen schon in Form dampfen. Als nächstes müssen die Schulterpolster eingesetzt werden. Dafür schaue ich aber lieber noch mal in den zum Schnitt gehörigen Craftsy-Kurs (Link siehe Teil 3 oben).


Am Futter bin ich auch gut weiter gekommen. Es fehlen nur noch die Ärmel und dann könnte die Jacke zusammen gesetzt werden.

Was mir dann noch fehlt ist ein Beleg für den Saum. Bei der Jacke habe ich kein Probeteil gemacht und so ist das Oberteil etwas kurz geraten aber mit nem Beleg komme ich auf die gewünschte Länge.

Paspel im Futterteil
(im gebügeltem Zustand sind da keine Falten)
Noch haben wir ein paar Tage Zeit bis zum Finale am Wochenende. Ich drücke mir selbst die Daumen, dass das noch klappt.

Die anderen sehr fleißigen Winter-Mantel Näherinnen findet ihr auf dem MeMadeMittwoch Blog.

Muriel
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