Donnerstag, 31. Mai 2012

Test: Rollsaumfuß für die Nähmaschine

Endlich hatte ich mal die Gelegenheit den Rollsaumfuß meiner Nähmaschine zu testen. Der Fuß war im Lieferumfang dabei aber hat bisher eher ein Schattendasein geführt. Jetzt bot sich mir die Möglichkeit diesen endlich mal auszuprobieren … und ich war vom Ergebnis positiv überrascht.

Ein kurzer Blick ins Handbuch und schon ging es los: Saum ein paar mm von Hand einschlagen und mit ein paar Stichen festnähen, dann Füßen hoch und den Stoff auf den „Stoff-Einroller“ legen, Nadelposition prüfen und Gas geben :-)

Vorne rollt sich der Stoff und hinten
kommt er schmal gesteppt wieder raus

Schon die erste Naht hat super geklappt und es war faszinierend zu sehen wie der Stoff sich von alleine und ohne Bügeln schön glatt rollt und genäht wird. Selber hätte ich den nur ein paar mm breiten Saum nie so bügeln können und ein so schmales Stück gerade zu nähen zählt normalerweise auch nicht zu meinen Stärken aber der Rollsaumfuß hat quasi alles allein gemacht.

sooo schmal :-)
Auf den Bilder ist mir aufgefallen, dass ich die Nadel ein paar mm weiter links hätte einstellen können. Ach ja, und Ecken sind für den Rollsaumfuß auch nichts bzw. das muss ich noch üben.
Jetzt muss ich mir überlegen für welche Näharbeiten ich den Fuß noch nutzen könnte.  Evtl. könnte ich probieren das Kleid-/Rockfutter anstatt mitm Ovi-Rollsaum mit dem Nähma-Rollsaum zu nähen. Werde es mal ausprobieren, momentan denke ich es könnte etwas zu steif werden.


Habt Ihr auch ungenutzte "Füße"?


Muriel

Dienstag, 29. Mai 2012

Kort-Schürzenkleidchen am Model

Zur standesamtlichen Hochzeit meiner Freundin, wurde heute das Kortkleidchen ausgeführt.

Ja ich gebe zu, es ist noch viel zu groß... und eigendlich war ich mehr am zuppeln, als an was anderes... aber es ist gut angekommen... und richtig "hingezuppelt" sieht es auch echt total süß aus...

"also Marlena, reinwachsen... aber flott!"


Kaddaa

Montag, 28. Mai 2012

Noch mehr Zwergenverpackung-Shirts...

...sind in letzter Zeit entstanden.
Das Wolkenshirt und die Monsters habt ihr ja schon gesehen...




 Die Monsters passen schon... schön schmal geschnitten für unsere Kleine... die Ärmelchen sind vielleicht noch ein bischen lang.
Das Wolkchenshirt ist in 62... und muss noch für ne Weile in den Schrank.

...und als Unterziehshirt unter den Strampler (Kobi wurde schon getragen (auf dem Weg vom KH nach Hause) aber nicht fotografiert. Farblich gut passt übrigens auch das Monstershirt und diesen Strampler.


...in Blau-Weiß mit Blümchen :

ist noch ein bischen weit... soll auch Größe 56 sein (wie das Monster-Shirt)... die Nahtzugabe hab ich hier wohl beim nähen nicht ganz eingehalten... oder ist der Jersey einfach nur ein bischen "labbeliger" als der andere?
Anprobiert haben wirs trotzdem schon:
Anziehen nach dem Wickeln ist blöd...

... schlafen auf Mamas Bauch dagegen viel besser...
... in Rot mit Punkten... ist zugeschnitten aber noch nicht genäht... Babyschauen ist gerade viel zu spannend... und nähen geht nur schlecht mit der Kleinen zusammen im Bett oder auf dem Arm... (ich hoffe mal ich bekomme es noch genäht bevor die Kleine zu groß ist... im Zweifel wird es halt verschenkt... ;-)

Kaddaa

Freitag, 25. Mai 2012

Geldgeschenk zur Hochzeit

Geldgeschenke sind langweilig...

... was jedoch wenn sich jemand der alles hat, genau das zur Hochzeit wünscht... man also praktisch verpflichtet ist total unkreativ zu sein? Und dieser jemand eigentlich selbst total kreativ ist... und "Selbstemachtes" zu schätzen weiß...

... genau, das Geschenk kreativ verpacken.

So eines ist im letzten Herbst für meinen Cousin entstanden.



Die Hochzeit fand auf einer Burg statt (siehe hier) und das Brautpaar hatte für die Einladungen extra ein eigenes Wappen entworfen.
Dieses Wappen habe ich aufgegriffen und vereinfacht mit goldener Acrylfarbe auf die genähte "Verpackung" gemalt.


Kaddaa

Mittwoch, 23. Mai 2012

Blog-Geburtstag

Heute vor einem Jahr ging es los mit meinem ersten Blogpost. Unsicher war ich damals…

… werde ich überhaupt was zum Zeigen haben?
… was möchte ich zeigen, was nicht?
… will das überhaupt jemand lesen?
….halte ich das durch? ....

Aber schon bald darauf wurden meine Bedenken durch eure netten Kommentare zerstreut. Der Me Made Mittwoch war für mich der Einstieg in die Bloggerwelt.

Inzwischen bin ich eher bei einer ständigen Me-Made-Woche gelandet als bei nur einem Tag :-)

Das Bloggen ist für mich ein fester Bestandteil geworden. Oft ist es auch der Ansporn an einem Projekt weiter zu machen. Das Bloggen ist für mich eine großartige Ergänzung zum Nähen, hier bekomme ich Tipps, Anregungen und vieles mehr.

In dem letzten Jahr hatte ich zudem die Gelegenheit ein paar von Euch im richtigen Leben kennen zu lernen. Tolle Shoppingtipps wurden ausgetauscht, Nähtreffen fanden statt, der Stoffmarkt wurde unsicher gemacht … und Tassen und Postkarten sind einmal um die Welt gereist.

Der Austausch zwischen Blogs ist großartig und ich habe schon lange nicht mehr das Gefühl mit virtuellen Personen zu kommunizieren ... nein, ihr seit echt :-)

Das Bloggen hilft mir mich in meiner Garderobe weiter zu entwickeln. Ich sehe so viele Frauen in wunderschönen Kleidern.
Außerdem sehe ich mich nun ja auch im Internet auf Fotos und ich finde diese Sicht ist gleich eine ganz andere und kann oft die eigene Meinung über ein Outfit ändern bzw. beeinflussen.

Angeregt durch Euch da draußen, die leidenschaftlich gerne Röcke und Kleider tragen, will ich meinen Vorsatz durchziehen. „Mehr Kleider / Röcke an die Frau“ oder wie Meike/crafteln.de es so schön schreibt:
 " Gegen die Ver-Jeans-ung der Welt …! Mehr Kleider braucht die Welt!”
Nähtechnische Vorhaben habe ich noch einige, zu den großen Projekten gehört ein an Steampunk angelehntes Outfit für mich und evtl. auch für Ihn... und natürlich die ganz "normalen" Nähprojekte.

Ende letzten Jahres hat meine liebe Nähfreudin Kaddaa auch angefangen hier mit zu bloggen und bereichert seitdem mit ihren Posts unseren Blog.

Wir danken Euch vielmals für Eure tolle Unterstützung während meines/ unseres ersten Bloggerjahres und freuen uns über Eure Kommentare.


Vielen Dank für Alles!

Eure Muriel

Montag, 21. Mai 2012

Monsterparty

... ich gestehe ich bin Monstersüchtig.

Ich nähe sie immer dann wenn ich nähen will und gerade nicht weiß was ich nähen soll, oder wenn ich keine Lust oder Zeit habe für ein Großprojekt (so wie aktuell... Babywatching ist immer noch die Hauptbeschäftigung...  wenn ich nicht gerade die Wünsche der kleinen Madamme befriedige...).


Sie sind aber einfach auch zu süß. Der Schnitt ist von hier.


Kaddaa

Samstag, 19. Mai 2012

Frühe Werke

Das Wetter wird endlich besser, so kann ich endlich mal wieder eines meiner frühen Werke wieder ausführen.

Der Rock war früher mal eine Jeans meiner Schwester und das Oberteil ein T-Shirt, dass eigentlich zu eng war. Auf das Oberteil habe ich noch kleine Tropfen aus dem Rockstoff appliziert.

Obwohl beides vom Anfang meiner Nähzeit ist und ich inzwischen ein paar Sachen anders machen würde, trage ich beides noch sehr gerne.

Die Hose wurde damals nach Gefühl abgeschnitten, die Stoffbahn für unten wurde grob geschätzt und das Oberteil wurde einfach in der Mitte aufgeschnitten und umgenäht ... nicht wirklich professionell aber ich war begeistert von dem schnellen Erfolg und dass es überhaupt geklappt hat.

Wie sieht es mit euren ersten Werken aus? Gibt es die noch?

Muriel

Freitag, 18. Mai 2012

Recycling-T-Shirt-Tellerrock

Tellerrock
Als ich mit dem Nähen angefangen habe, habe ich mich zuerst nicht an richtige Schnitte getraut und habe mit dem Recycling- bzw. Umgestalten von Shirts begonnen.

Gerade Burdaschnitte waren für mich so kryptisch, dass ich nur Bahnhof verstanden habe. Ich finde auch heute noch, dass Burda-Schnittanleitungen im Vergleich zu den amerikanischen Schnittmustern schwerer zu verstehen sind.

So ist erst mal das Buch "Operation T-Shirt" bei mir eingezogen, was ich für Anfänger, die sich fürs Umstylen von Shirts interessieren sehr empfehlen kann. Zu dem Buch gibt es eine Webseite: generation-t.com.

Aus dem Buch habe ich den Schnitt für einen Tellerrock. Meine Version besteht aus drei Shirts: 2x unten für den Teller und ein Shirt für den bequemen Umschlagbund.

Der Rock hat es sogar (zusammen mit einer Hose und einem Carmen-Shirt von mir) in eine T-Shirt Ausstellung geschafft.

Kaddaa (von der auch Werke ausgestellt wurden) und ich waren sehr stolz unsere Werke auf einer Ausstellung zu sehen und die Besucher beim Begutachten unserer Werke heimlich zu beobachten.

Tellerrock Idee
aus "Operation T-Shirt"

Muriel

Mittwoch, 16. Mai 2012

Es dinkelt ... :-)

Eine liebe Freundin hat endlich ihr verspätetes Geschenk erhalten: Ein Dinkelkissen, bestehend aus einem Innenkissen und Hülle.

Die Vorderseite habe ich schlicht gehalten und mitm Stopffuss ihren Namen "gestickt". Gefällt mir recht gut, das könnte ich mir auch gut bei anderen Geschenken vorstellen. Die Rückseite besteht aus zwei blauen Stoffen und Zackenlize. Hoffe ihr gefällt die Farbkombination.

Vorderseite
Schnitt: lustig :-) gibts nicht.

Stoff: Innen weiße Baumwolle und außen bedruckte Baumwolle.

Sonstiges: 750gr. Dinkel

Fazit: schnell genäht, nur die Absteppung am Innenkissen sind etwas fummelig.

Eine tolle Anleitung für das Innenkissen gibt es bei Miss Margerite.

Der Hotelverschluss hat mich geistig etwas herausgefordert, schließlich wollte ich keine sichtbare Naht im Bereich des Überschlags haben aber gemeinsam haben wir es im Nähtreff dann noch noch hinbekommen.

Rückseite

Innenkissen
Hier die Männerversion des Dinkelkissens, dort sieht man auch meinen selbstgebastelten Dinkel-Einfüll-Trichter.

Muriel

Montag, 14. Mai 2012

Jackie O. Kleid

Zu meinem Geburtstag habe ich das Buch Stilikonen geschenkt bekommen und entschieden habe ich mich für das Jackie O. Kleid.

Die Größentabelle ist, nennen wir es mal sehr kreativ ausgestaltet, laut Buch habe ich eine 38. Mutig habe ich die 36 ausgeschnitten und musste trotzdem teilweise recht viel wieder wegnehmen um eine körpernahen Sitz zu erreichen. Das soll mal einer Verstehen aber zu dem Buch und den angegeben Größen findet man im Netz einige ähnliche Bemerkungen.

Insgesamt hat mir das Nähen ausnahmsweise keinen wirklichen Spaß gemacht und ich muss zugeben ich habe schon bessere Sachen genäht aber im Endeffekt bin ich doch froh durchgehalten zu haben. Der eher ungewöhnliche Ausschnitt gefällt mir sehr gut und macht meiner Meinung das Kleid zu etwas besonderem. Ich habe das Kleid komplett gefüttert, irgendwie eine Macke von mir, nur ein Beleg wie im Schnitt vorgesehen hätte mir nicht gereicht …. so versteckt sich meine „professionelle“ Innenverarbeitung schön unter dem Futter. Irgendwie sehe ich auf dem Bild wie überfahren aus und man sieht gar nicht die gute Passform oben rum ... :-(

Toll finde ich, dass sich das Kleid sowohl im Winter mit Shirt als auch bestimmt gut bei wärmeren Temperaturen tragen lässt. Nachdem ich noch die Applikation auf genäht habe, finde ich das Kleid gar nicht mehr soooo langweilig. Die Inspiration habe ich mir von diesem Buch "Trendy Vintage"geklaut.

Die Nähanleitung habe ich dieses Mal nicht wirklich beachtet, nach ein paar Etuikleidern weiß die Hobbyschneiderin ja, welches Teil zu welchen gehört und wie es sich näht.

Schnitt: Jackie O. Kleid aus dem Stilikonen Buch
Stoff: Demin in schwarz-grau, Futterstoff für Rockteil
Änderungen: anstatt nur Ausschnittbeleg Kleid komplett gefüttert (oben mit Deminstoff / Rockteil mit Futter), Oberteilabnäher durchgehend, Eingriffstaschen um mehre cm verkleinert, Rockteil gekürzt (wie immer)
Fazit: nee, nicht nochmal. Glaube aber nicht, dass es am Schnitt lag :-)

Ich werde dieses Buch erst mal schön zu meinen anderen Nähbüchern stellen und vielleicht mal zum Schmökern rausholen. Bis ich daraus wieder etwas nähe muss ich mich erst mal von diesem Projekt erholen.
 


Muriel

Samstag, 12. Mai 2012

Born to rock / unser kleiner Rockstar

Marlenas erster Strampler (siehe auch hier) ist natürlich mit Größe 56 (die ausfällt wie Größe 62) wie alle anderen Kleidungsstücke viel zu groß.


Aber wenn man über den Strampler Strümpfe zieht, schafft sie es nicht mehr die Füße raus zuziehen, und es ist fasst tragbar, wenn auch vielleicht ein bischen weit...

Hier wird übrigens nicht geschrien sondern gegähnt (nicht das wir das mit dem Schreien nicht auch könnten)

Auch die Oma hat ihren ersten Schock überstanden (rebellisch wie wir sind, hat unser Marlenchen den Strampler auch zu ihrem ersten Fotografen-Termin getragen)... sie sieht jetzt die Todenköpfe nicht mehr als Symbol für den Tod, sondern als Symbol für die Ahnen die auf die Kleine acht geben.


auf Papas Buch schläft es sich dann am besten.

Erst jetzt ist mir übrigens aufgefallen, dass das Muster hinten falsch herum ist... macht aber nix, oder? (Marlena fällt es zumindest nicht auf... und meine Mutter ist von den Todenköpfen eh total abgelenkt... ;-)

Born to rock

Kaddaa

Donnerstag, 10. Mai 2012

Neues Zuhause für Nagellack und Co.


Punkte über Punkte
Meine Nagellack und Co. Sammlung ist in letzter Zeit rasant gewachsen ... auf Pinterest sieht man auch so schöne tolle Nagellackideen. Sehr gemein ...

Damit meine Sammlung auch gut aufgehoben ist, gab es ein kleines Täschchen. Innen mit Wachstuch, dieser stammt noch von meinem ersten Stoffmarkt und hat seither auf seine Verwendung gewartet. Der Reißverschluss ist aus den Beständen meiner Oma und den Punktestoff habe ich aus Straßburg mitgebracht.
Finde es praktisch ein kleines Materiallager zu haben, so kann ich kleine Projekte ohne Material einzukaufen gleich umsetzen.

Die Tasche war fix "nebenbei" genäht, auch schön zwischen den aufwändigeren Kleidungsprojekten mal so ein paar-Minuten-Projekt zu haben. Eigentlich "bräuchte" ich auch eine neue Kosmetiktasche, meine ist bestimmt schon x-Jahre alt. Mal sehen ...

Wachstuch Innen

Muriel

Dienstag, 8. Mai 2012

Vasen ran an die Frau :-)

Stoff oben rechts (lila Roller)
In den USA bin ich auf einen ganz tollen japanischen Stoff gestoßen und wusste gleich, das wird mal ein Rock. Leider kamen mir so viele andere Nähprojekte dazwischen, dass der Stoff nun fast ein halbes Jahr auf seine Verwendung warten musste. Bei den anderen Stoffen auf dem Foto warte ich noch auf die passende Idee.

Vorsichtig wie ich bin, habe ich erst mal einen Proberock genäht. Wäre ja zu schade, wenn der Rock nicht passen würde. Dafür habe ich in meinen Stoffvorräten gesucht und einen tollen Vasenstoff gefunden.
Schnitt: Burda 133 06/2010

Stoff: Vasenstoff ausm Secondhand

Änderungen: Abnäher verlängert, Rock gekürzt und gefüttert,  Eingriffstaschen verkleinert.

Fazit: schneller Basisrock gut geeignet für gemusterte Stoffe.

Den Japanstoff habe ich schon zugeschnitten. Das Futter fehlt noch und dann kann ich mitm Nähen loslegen.

Montag, 7. Mai 2012

Stubenwagen Teil V

 Das Ergebnis

Ein größeres Problem war dann noch der Himmel...
der lies sich nämlich nicht am Wagen befestigen... keine Ahnung wie meine Eltern das vor 28 Jahr geschafft hatten, sie wissen es selbst nicht mehr... wir haben alles probiert, befestigen mit Draht, Paketschnur usw...
Schließlich gaben wir auf und beschlossen ein neues Gestell zu kaufen... wie sich dabei rausgestellt hatte hatten wir ein Gestell für eine Wiege und nicht für einen Stubenwagen... das Rätsel warum es vor 28 Jahren dennoch gehalten hat besteht jedoch immer noch.
Auf jeden Fall kam meine Mama gleich am Tag an dem es aus dem Krankenhaus heim ging mit dem neuen Gestell und Marlena konnte in den "fertigen" Stubenwagen mit Himmel "einziehen!

Marlena in ihrem "neuen" Stubenwagen...
...und im Vergleich, ich vor 28 Jahren


Passend zum Himmel gabs dann noch eine Bettdecke...
...es heißt ja immer Babys sollen besser im Schlafsack schlafen als unter einer Decke... unsere Kleine hat jedoch immer so kalte Hände... und kalte Hände lassen sich nunmal besser unter die Decke stecken als in einen Schlafsack... und auch unsere Hebamme meinte, vorerst ist eine Decke schon in Ordnung... daher ist das Projekt Schlafsack erst mal für ne Weile aufs Eis gelegt (ich kämpfe gerade mit dem Reisverschluss und hab keine Lust alles aufzutrennen... wo doch Baby-Kucken so viel spannender ist als alles andere)

Zu Teil I-IV

Kaddaa

Sonntag, 6. Mai 2012

Nähfragezeichen Nr. 38: Nähen oder Ergebnis

Hier meine Antwort auf Meikes/ crafteln.de Nähfragezeichen
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Weg oder Ziel?
Wie schauts aus beim Nähen, geht es euch um das Nähen selbst oder um die Ergebnisse? Was bedeutet Euch mehr und warum?
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Schwierige Frage … ich denke mir ist beides gleich wichtig. Nähen, weil es mir Spaß macht mit Stoffen zu arbeiten und das Ergebnis, weil es mich immer wieder erstaunt zu sehen, was meine Hände alles können.

Bei größeren Projekten wo ich lange Zeit nur am Nähen bin und irgendwie kein Ende sehe, kann es schon mal etwas anstrengend sein, da hilft mir dann eine Anprobe zwischendrin um zu sehen, dass es eben doch voran geht.

Andererseits würde ich mich nie nur wegen dem Nähen an die Nähmaschine setzen es soll ja schließlich auch etwas dabei heraus kommen. Ich versuche beim Nähen kleine einfache Projekte mit schwierigeren zu mischen, so dass ich auch einfach mal „ohne Denken“ nähen kann und trotzdem freue ich mich immer wieder auf die Herausforderungen was neue Techniken oder spezielle Stoffe an geht.

Muriel

Samstag, 5. Mai 2012

Laufen wie auf Wolken ...

schicke Pünktchen :-)
... der Sommer naht und damit auch die Zeit in denen es unseren zarten Frauenfüßen auch mal gerne etwas zu "warm" in unseren Schuhen wird aber Marion/ FrauKichererbse hat letztes Jahr die Lösung vorgestellt:

schicke Schuheinlagen!

Seit meinem Probemodell zu den ersten "richtigen" Barfußsohlen ist fast ein Jahr vergangen aber in Zwischenzeit hat das Probeeinlagenpaar seine Tauglichkeit mehr als bewiesen. Auch waschen war mit der Latexschicht kein Problem.

Jetzt endlich konnte ich mich aufraffen mir noch zwei zusätzliche Barfußsohlen nähen ... geht auch eigentlich sehr schnell und die Zutaten habe ich eigentlich immer im Haus. Manchmal aber müssen bei mir gerade so kleine Projekte ewig auf ihre Umsetzung warten, da ich eher eine "Kleidernäherin" bin.


3x Barfußsohlen bitte ...
Diese Barfußsohle habe ich
mit dem Steppfuß in Kreisen genäht
Rückseite: nicht schick
aber funktional
Als Vorlage habe ich letztes Jahr eine gekaufte Einlage aus dem Drogeriemarkt verwendet und dieses Mal durften mein Probepaar als Vorlage her halten. Als Futter habe ich H630 verwendet, damit meine Einlegesohle möglichst dünn bleibt ... wäre ja schade, wenn ich nicht mehr in mein Schuhe passe :-).
Marion (Frau Kichererbse) bevorzugt für ihre orginal Barfußsohlen Wollfilz. Auf die Unterseite der Sohle kommt Latex, damit die Sohle im Schuhe nicht verrutschen kann.
Latex
aus der Wollabteilung

Schnitt: selbst erstellt;
Hier gehts zur Anleitung von Frau Kichererbse.

Material: Reststoffe, H630, Latex (aus der Strickabteilung)
Fazit: tolle, sehr praktische Einlagen

Die Einlagen trage ich am liebsten in Pumps oder Ballerinas. Selbst in hohen Schuhen sind die Einlagen nie gerutscht. Ich freu mich, dass jetzt auch mal wieder etwas Abwechslung in meinen Schuhen herrscht.

Als ich fast fertig war mit meinen zwei Paar Einlagen kam Mei-Mei vorbei und fragt was ich denn da mache :-) Ihren dezenten Hinweise habe ich verstanden und so ist gleich noch ein Paar (das mit den Punkten) für sie entstanden. Nur jetzt gefallen mir die Punkte-Einlagen am besten ... da muss ich wohl nochmal an die Nähmaschine.

Wie schon letztes Jahr frage ich mich, ob das auch was zum Verschenken wäre (von meinen Mädels weiß ich die Schuhgröße) oder ob das evtl. ein "falsches" Signal an die Emfängerin geben würde?

Was denkt ihr?
Muriel

Freitag, 4. Mai 2012

Boleros: Kann Frau nie genug haben

Meine liebste Mei-Mei hat sich letztes Jahr aufm Stoffmarkt ein paar Stoffe rausgesucht, die ich nach und nach für sie vernähe. Dieses Mal ist ein neuer Bolero entstanden.

Bolero von vorne
Das Tolle an den Schnitt ist, dass das Rückenteil schön lang ist und es so kein "Luftloch" zwischen dem Oberteil und dem Bolero gibt.

Für mich steht fest, keine Jersey-Kaufboleros mehr. Selber nähen geht viel schneller als sich die Füße in der Stadt nach der passenden Bolerofarbe platt zu laufen. Der Stoffladen bietet da weit mehr Auswahl.

Schnitt: M6284 von McCalls

Stoff:  bedruckter Jersey

Fazit: super Schnitt, sehr schnell genäht. Dies ist bereits der 4. Bolero nach diesem Schnitt. Vielleicht nähe ich ja irgendwann auch mal das Orginaltop laut Schnitt :-)

Meine anderen Versionen des Schnitts gibt es hier, hier und die Version von Kaddaa zu sehen.


Bolero von hinten
 
Muriel

Dienstag, 1. Mai 2012

Der Reißverschlusskomplott

Ist euch schon mal aufgefallen, das Burda oft vorschlägt Reißverschlüsse in Jerseykleider bzw. Jerseyoberteile einzunähen?
Finde das sehr verdächtig. Steckt da etwa ein geheimer Komplott mit dem hiesigen Reißverschlussherstellern dahinter? .... Sehr mysteriös!

Rebellisch wie ich bin habe ich ihn einfach weggelassen und ohhh Wunder "obwohl" es Jersey ist komme ich noch ins Kleid rein und auch wieder raus. Wer hätte das gedacht?!

Abgesehen von dem Reißverschlussmysterium war ich von der guten Passform positiv überrascht. Für ein Burda Schnitt eine echte Seltenheit .... das Kleid hat auf Anhieb gepasst, weder der Ausschnitt war zu groß, noch hatte man das Gefühl einen Sack anzuhaben.

Schnitt: Burda 102 03/2009 (Schnitt mit Bildernähkurs)

Stoff: Jersey

Änderungen: Taille etwas enger, gekürzt, Reißverschluss weggelassen, keine Puffärmel, kein Ripsgürtel.
(Ja, normalerweise muss ich bei einem Burdaschnitt wesentlich mehr ändern.)

Fazit: Toller Schnitt. Konnte ich mir auch gut als Shirt vorstellen

Ich hinke mit meinem Stoffbergeabbau etwas hinterher aber egal ... ist ja schließlich kein Marathon. Den Stoff hatte ich letztes Jahr aufm Stoffmarkt gefunden und mal einen Meter mitgenommen. Das Kleid bräuchte laut Burda eigentlich 1,5m aber mir hat ein Meter ausgereicht. Burda eben ... :-)

Das einzig komische an dem Schnitt ist das "Loch" für den Gürtel. Hinter der raffinierte Falte versteckt sich der Durchzug für den Gürtel, noch fühlt es sich etwas komisch an ein "Loch" im Kleid zu haben ... entweder ich gewöhne mich daran oder ich nähe die Stelle mit ein paar Stichen zu.


Muriel
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